Die gute Umsetzung eines Smarthomes bedingt einer genauen Planung. Die Umgebungsbedingungen, die Technologie zur Vernetzung, welche Logikengine eingesetzt werden soll usw. muss im Vorfeld bedacht werden, wobei Änderungen im Nachhinein schwieriger werden, je tiefer eine Funktion in das Gebäude integriert ist. Damit ist gemeint, dass die Basistechnologie nur sehr aufwändig oder teuer nachträglich geändert werden kann, da ggf. Leitungen, die Sensorik (Taster, Präsenz- und Bewegungsmelder usw.) und Aktorik (Schaltaktoren, Dimmer, LED-Controller) neu beschafft und installiert werden müssen. Dem hingegen ist der Tausch einer Logikengine einfacher möglich, da die Parameter und die Logik selbst für die einzelnen Funktionen vorliegen und auf die neue Logikengine übertragen werden können. Dies ist zeitaufwändig, aber entspricht nicht dem Aufwand einer initialen Entwicklung.
Eine Smarthome-Planung gliedert sich in fünf Schritte:
1Festlegen des Funktionsumfangs
Bevor alle weiteren Schritte bearbeitet werden sollte ermittelt werden, was gewünscht ist. Genügt schon eine automatische Beschattung mit Lichtsteuerung oder soll auch eine Multiroomsystem umgesetzt werden? Ist eine Sprachsteuerung pflicht oder nice to have? Nicht alles gewünschte muss sofort umgesetzt werden, sondern je nach Funktion und ggf. entsprechender Vorbereitung, wie z. B. eine ausreichende Anzahl an Leerrohren, auch später nachgerüstet werden.
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2Analyse der Ausgangssituation
Die Ausgangssituation meint die Bedingungen unter denen ein Smarthome realisiert werden soll, d.h. handelt es sich um eine Mietswohnung oder einen Neubau. Besitzt das Haus eine Installationsebene in der einfach Leitung verlegt werden können usw. Diese und weitere Fragestellungen müssen im Vorfeld geklärt werden.
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3Auswahl der Basistechnologie
Die Auswahl der Basistechnologie ist die wichtigste Entscheidung am Beginn der Smarthome-Planung. Abhängig von den Ergebnissen der Analyse wird festgelegt ob z. B. bei einem Neubau oder Kernsanierung eine zentrale oder dezentrale Elektroinstallation realisiert wird und ob eine Funklösung oder die Vernetzung kabelgebunden erfolgt.
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4Bestimmen der Logikengine
Wenn die Anforderungen feststehen, dann kann eine passende Komponente für die Realisierung der Logiken gewählt werden. Je nach Basistechnologie liegt diese schon fest, da der Hersteller der Basistechnologie eine vorgibt (z. B. Loxone, LCN) oder es wird als kombiniertes Gerät mit Visualisierung und Logikengine (Server) realisiert. Es ist auch möglich, dass keine zusätzliche Logikengine erforderlich, da die Basisfunktionalität bereits ausreicht.
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5Erweiterung des Smarthomes
Selbst bei einem Server-System was sehr viele Komponenten umfasst, werden insbesondere sehr neue Geräte nicht sofort unterstützt. Werden beim Kauf einige wenige Aspekte bei der Kaufentscheidung berücksichtigt, ist die Chance groß, das später eine Integration verfügbar ist und eine nahtlose Integration in das Smarthome realisiert werden kann.
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