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Fassaden: Sonne und Regen

    Das Logikbeispiel zum Regenschutz nutzt als Trigger den Zustand „Regen“. Aber Regen ist in vielen Fällen nicht gleich Regen sondern hat je nach Windrichtung auch eine entsprechende Wirkungsrichtung.
    Zur Optimierung dieser Logik kann es daher sinnvoll sein die Windrichtung mit in die Logik zu integrieren.

    Die folgende Abbildung zeigt ein Haus von oben, mit einer Gaube in Südrichtung.

    Fassaden eines Hauses

    Wenn nun der Wind aus der Richtung Südost (135°, rechts unten) kommt, dann sind die Fassaden Nord und West nicht betroffen. Ein Regenschutz ist daher an diesen Fassaden nicht erforderlich und die Rollläden bzw. Jalousien können oben bleiben.

    Bei der Umsetzung dieser differenzierten Zustände „Regen + Himmelsrichtung“ z. B. „Regen Nord“, wird eine Hysterese mit den in der Abbildung angegeben Grenzwerten verwendet.

    Logikbeispiel für die Westfassade

    Das Beispiel für die Westfassade zeigt, wie mit der Hysterese die Grenzen der Fassade bestimmt werden und eine zusätzlich Ausschaltverzögerung für eine Beruhigung bei wechselnden Windverhältnissen sorgt. Der Rücksetzeingang (Reset) der Ausschaltverzögerung wird in diesem Beispiel nicht benötigt.
    Die Logik für die Nordfassade ist abweichend von den anderen drei Fassadenlogiken in zwei Hälften geteilt. Die Hysterese von 270° bis 360° (manchmal liefern die Wetterstationen nur 0-359°, dann ist die Grenze 359°) und von 0° bis 90°, verbunden über eine ODER-Verknüpfung.

    Logikbeispiel für die Nordfassade mit zwei Hysteresen

    Die Logiken können in ähnlicher Form auch für die Beschattung verwendet werden, wenn die Wetterstation keine Helligkeitswerte getrennt für die vier Himmelsrichtungen liefert.