Auch wenn ein Smarthome möglichst so arbeiten sollte, dass es im Hintergrund aktiv ist und die Nutzer nur wenig davon zu sehen bekommen, ist eine Bedienung erforderlich.
Die Möglichkeiten zur Realisierung von diesen Informations- und Steuerungsmöglichkeiten sind vielfältig und werden hier erläutert.
- Schalter und Taster
Der Standard in einem klassischen Haus ist auch elementar in einem Smarthome. Die Schalter und Taster haben einen Vorteil, die Bedienung ist in der Regel klar und eine Bedienung ist auch im Dunklen problemlos möglich. Dafür sind die Möglichkeiten auf wenige Aktionen beschränkt, was aber für den Einsatzzweck in der Regel ausreichend ist. - Visualisierung
Viele Steuerungssysteme haben eine Visualisierung integriert. Der Vorteil einer Visu ist die hohe Flexibilität. Dies betrifft sowohl die Oberfläche als auch den Nutzungsort, z. B. über einen Touchscreen an der Wand oder mobil per Smartphone/Tablet. - Sprachsteuerung
Die Sprachsteuerung ist heute aus einem Smarthome nicht mehr wegzudenken. Das Problem ist bei den großen Anbietern Google, Apple und Amazon die Nutzung der Cloud zur Auswertung der Sprachbefehle und der damit verbundenen Datenschutzproblematik.
Wer keine Cloud-Dienste nutzen möchte, kann auch Spracherkennungshardware verwenden die nur lokal arbeitet. Der Funktionsumfang ist aber geringer, dafür unbedenklich im Datenschutz.
Werden Amazon Echo (Alexa) oder Google Home (Assistant) eingesetzt, können diese Geräte auch zur Sprachausgabe genutzt werden (TTS – Text-to-Speech). Dies ist sinnvoll für Meldungen, wie z. B. „Die Waschmaschine ist fertig“, „Jemand klingelt an der Haustür“ oder „Es beginnt zu regnen und das Dachfenster ist noch offen“. - Sonstige Geräte
Auch andere Geräte im Haus können gut für eine Benachrichtigung verwendet werden. Prädestiniert ist der Fernseher, z. B. ermöglicht WebOS von LG die Anzeige von Nachrichten und Bildern auf dem Fernseher. - Messenger
Die Nutzung von Messengern ist eine gute Möglichkeit um auch unterwegs Meldungen von der Smarthome-Steuerung zu erhalten. Je nach Messenger ist die Einbindung unterschiedlich schwierig. Relativ einfach ist dies mit dem Messenger Telegram möglich, der entsprechend häufig von den Steuerungssystemen unterstützt wird. - E-Mail
Auch ganz klassisch die E-Mail als Information über Veränderungen im Smarthome ist eine weitere gute Möglichkeit. Der Vorteil ist die breite Verfügbarkeit und gute Unterstützung in Smarthome-Steuerungen.
Dies sind nur einige Beispiele wie Informationen vom Smarthome-System zum Benutzer gelangen können, weitere sind noch möglich wie z. B. die Nutzung eines Multiroom-Systems oder Taster mit integrierten kleinen Displays.